Da es sehr heiß werden soll ist eine Bergtour das ideale Gegenmittel. Wir packen unsere Wanderrucksäcke und fahren zur Talstation „Meran2000“. Mit der Gondel geht es hoch auf 1960 m.ü.M. Wir haben etwas Mühe uns durch das Informationsblatt der Bergbahnen zu arbeiten um eine passende Tour zu finden. Wir dürfen jede der 4 Bergbahnen in Sommerbetrieb nur 1x hoch und 1x hinunterfahren. Wir beschließen auf den höchstmöglichen Gipfel (in diesem Fall den Mittager) zu fahren und dann über die Kesselberg Alm den Gratweg zurück zur Bergbahn zu nehmen.
In 2300 m Höhe ist es recht windig und kühl und wir sind froh über die mitgebrachten Windjacken. Die Wege sind gut begehbar, leider ist die Vegetation noch etwas zurück und wir vermissen die üppige Allgäuer Blumenpracht. Weiter unten, schon fast am Ziel, wird es dann etwas bunter und mehr Pflanzen sind zu sehen. Wir entdecken nur einen einzigen Enzian. Aber unten blüht schon der Almrausch mit seinen rosaroten Blüten.
Da es zeitlich für ein Mittagessen in einer der Hütten nicht mehr gereicht hat kehren wir in Meran im Augustiner ein und schaffen es gerade noch so bis zum Fußballspiel Deutschland – Curacao.
Nach dem Fußballspiel können wir noch die auf den umliegenden Bergen und Hügeln entzündeten Lichter zum Herz-Jesu-Sonntag bewundern, die auf eine Belagerung der Südtiroler durch Napoleon im Jahr 1796 zurück gehen. Einen langen Atem und ebenso lange Traditionen haben die Südtiroler!






































































