Ein Tag in Meran

Nach erneut leckerem Frühstück haben wir als heutiges Ziel die Stadt Meran auf dem Plan. Helmut hat nach den Highlights der KI einen Stadtrundgang ins Komoot eingepflegt, der  in der Nähe des Bozener Tor’s beginnt. Wir passieren die Algund Weinkellerei und laufen durch die Laubengasse bis zur spätgotischen Stadtpfarre St. Nikolaus Meran, dahinter spielt eine kleine Band von Straßenmusikern – die präsentieren sich dieses Wochenende in der ganzen Stadt. Wir hören kurz zu und machen uns dann über 202 Treppenstufen auf zum Trappeiner Weg. Der gut gepflegte Höhenweg bietet schöne Ausblicke auf die Stadt und das Umland, führt vorbei am Pulverturm und einer gut besuchten Besenwirtschaft. In Serpentinen geht es dann wieder abwärts bis zur Passer mit der Steinernen Brücke. Wir wandern die Passer entlang, nehmen noch eine Erfrischung an einem kleinen Kiosk mit Sitzgelegenheit. Dann führt der Weg vorbei an der Wandelhalle mit ihrem Art-Deco-Verzierungen, dem weißen Kurhaus und durch die Laubengasse wieder zurück zum Auto. Wir lösen unser Auto mit 9,80 EUR Parkgebühr aus und fahren hinauf ins Dorf Tirol. Wir hoffen dort ein Restaurant zu finden, unser Hungergefühl kommt sehr verspätet nach dem üppigen Frühstück.

Dorf Tirol enttäuscht uns etwas. Von dem ehemaligen Charme, den wir nicht kennen, ist auf jeden Fall nichts übrig: wir sehen in erster Linie moderne Hotelbauten. Aber das Hotel Adler bietet eine kleine Nachmittagskarte an und wir können auf der großen Terrasse essen. Als Verdauungsspaziergang laufen wir noch ein Stück Richtung Schloss Tirol, aber dann protestieren die Füße in der Hitze. Es sind fast 30 Grad. Wir gönnen uns ein Eis und dann geht’s zurück ins Hotel. Der Abend ist sehr lau und wir sitzen lange auf unserem Balkon.

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