Rückflug und Fazit der Reise

Abreisetag. Wir sind eingecheckt und verlassen um 12 Uhr unsere nette Ferienwohnung in Ammodoura. Unser Flug geht erst um 18 Uhr, so sitzen wir doch noch ein paar Stunden am Flughafen, da wir keine Lust mehr auf ein Mittagessen in einer Taverne haben. Der Flug geht pünktlich, unsere Platzreservierung A-C hat uns einen freien Platz in der Mitte beschert. Auch ist die Maschine etwas großzügiger bestuhlt, dh, man hat mehr Beinfreiheit als auf dem Hinflug.

Nach einem 2 1/2 stündigen Flug landen wir im grünen Deutschland. Es folgt ein schneller Einkauf bei EDEKA und ein sehr schlecht schmeckendes Burger-Menue bei McDonalds, und kurz vor Mitternacht sind wir wieder daheim. Das gute Wetter aus Kreta ist leider zurück geblieben und 9 Grad erwarten uns zu Hause. Brrrrr…..

Fazit unserer Reise

Was uns gefallen hat:
Die Jahreszeit war richtig gewählt, die Insel war grün und blütenreich, das Wetter frühlingshaft warm; jedenfalls meistens; und nicht so heiß. Bei über 30 Grad macht es uns keinen Spaß mehr. Die Bevölkerung ist sehr freundlich und hilfsbereit. Das Essen war meist sehr gut und viel zu viel wurde aufgetischt. Die nette Geste im Restaurant auf Kosten des Hauses einen kleinen Nachtisch und einen Raki zu servieren hat uns auch gefallen. Schön ist, dass es gutes, alkoholfreies Bier gibt. Für ein umfangreiches Mahl mit Getränken haben wir meist 50-60 € zusammen ausgegeben. Benzin kostete zwischen 2,06€ und 2,11€, und die Preise haben sich fast nicht verändert.

Unsere Quartiere waren strategisch am Altstadtrand von Rhetymnon und Chania gut gewählt und haben uns nicht enttäuscht. So konnten wir fußläufig in die Stadt gehen. Jetzt in der Vorsaison war nicht so viel los, weder in den Hotels noch in den Städten selbst. Die für uns interessantesten Sachen waren oft kostenlos oder zu einem geringen Eintrittsgeld zu besichtigen. Schön war auch, dass Personen über 65 Jahre fast immer einen stark reduzierten Eintritt zahlen.

Was uns weniger gefallen hat:
Der Straßenverkehr ist sehr gewöhnungsbedürftig. Vor allem die Rollerfahrer und Biker sind ziemlich geistlos, was das Vorankommen betrifft. Wir sind froh, dass wir keinen Unfall hatten. In der Stadt geht es generell sehr wuselig im Verkehr zu, aber weil niemand auf seinem Recht besteht, kommen alle gut aneinander vorbei! Tempobegrenzung ist für die Einheimischen höchstens eine Empfehlung 30m vor den Blitzern; nervig war auch, dass Tempobeschränkungen fast nie aufgehoben wurden. Man wusste dann nicht, wie schnell man eigentlich fahren darf.

Für uns gewöhnungsbedürftig ist auch die Tatsache, dass die Kanalisation überall veraltet ist und man das Toilettenpapier in bereit gestellte Behälter werfen muss. Aber das ist ja im Mittelmeerraum immer noch fast überall so.

Schade, dass die berühmten Sehenswürdigkeiten der Insel fast schwindelerregende Eintrittspreise haben. Wir waren aus Prinzip nicht bereit für Knossos (das wir von 1998 kannten) über 30 EUR/P. zu zahlen – oder für eine kleine Basilika mit Malereien aus dem 13. Jahrhundert 6 EUR/P. Das gilt insbesondere, weil trotz des hohen Preises Fotografieren in Museen und Klöstern verboten ist.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert