Abreise aus Rethymnon und Fahrt nach Chania. Ab sofort scheint wieder die Sonne und wir fahren auf der alten Staatsstraße nach Westen Richtung Chania. Wir kurven über schmale Straße durch kleine, nette Ortschaften umgeben von Olivenhainen und Feldern. Die Blumen überall am Wegesrand und auf den Wiesen glänzen in der Sonne. Im Westen stehen die hohen, jetzt wieder schneebedeckten Weißen Berge. Vorbei am einzigen Süßwasser-See Kretas, dem Kavros See, fahren wir Richtung Meer. Da hinter Georgioupoli die Hauptstraße gesperrt ist, müssen wir über eine sehr schmale Straße und einen Pass nach Chania. Die Aussicht ist fantastisch: überall sehen wir gelbe Blumen und gelbblühenden Ginster auf den karstigen Feldern, desweiteren Schaf- und Ziegenherden und viele Autos, die auf der schmalen Straße die Umleitungsstrecke fahren. Aber hinter dem Pass ist die Aussicht nicht mehr zu toppen; unten am Wasser liegt Chania, rechts daneben der Seehafen für große Kreuzfahrt- und Containerschiffe und in der Ferne kleine Inseln im tiefen Blau des Mittelmeeres.
Unser nagelneues Hotel an der Stadtmauer ist schon bereit für uns, leider sind die Möbel für die Rezeption noch nicht gekommen, aber wir werden herzlich empfangen und um die Baustelle herum ins Zimmer geführt. Der kleinste Fahrstuhl, den wir je gesehen haben, muss in 2 Fahrten erst uns und dann die Koffer nach oben transportieren. Aber das Zimmer hat eine schöne Aussicht auf’s Meer und die Altstadt und liegt nur wenige Meter entfernt vom Hafen. Wir machen uns dann auch gleich auf den Weg auf der Suche nach einem Restaurant und natürlich schönen Bildern von Hafen, Altstadt und Meer.
Nach dem Essen liegen die bunten Häuser der Altstadt in schönstem Nachmittagslicht. Wir genießen den Anblick und schlendern dann durch die schmalen Gässchen zurück ins Hotel.










































