Heute ist nochmal Sonne angesagt, dann soll das Wetter schlecht werden. Also auf zum Palmenstrand von Preveli im Süden der Insel. Kurz vor Spili biegen wir auf eine kleine Straße nach Südwesten ab und sind sofort in einer üppig blühenden Hügellandschaft mit sehr wenig Autoverkehr. Nur einheimische Bauern mit ihren Pick-ups, beladen mit Gemüse und Schafen, fahren hier herum.
Kleine Felder und Olivenhaine wechseln sich ab und gelegentlich fahren wir durch karstige, mit scharfkantigen Steinen übersäte Berge, in denen nur noch Ziegen und Schafe zwischen den gelbbühenden Ginsterbüschen weiden. Begeistert sind wir wieder einmal von der üppig grünen und vor allem blütenreichen Landschaft. Wir wollen uns den Weg zum Preveli Strand, der nur zu Fuß erreichbar ist, so einfach wie möglich machen und nähern uns deshalb von Osten. Auf dieser Seite ist der Weg kürzer und hat weniger Höhenmeter.
Der Weg zum Parkplatz erweist sich als schmale Panorama-Straße am Meer entlang. Das Wasser ist glasklar und türkisblau unter der felsigen Küste. Der Parkplatz neben einer Taverne ist kostenlos und wenig frequentiert. Wir ziehen nach der Empfehlung im Reiseführer die festen Schuhe an und steigen über Stufen und Treppen die Klippe hinauf. Am Strand selbst ist schon etwas Betrieb, Sonnenhungrige und Badelustige vergnügen sich im graubrauen Sand, im Wasser und unter den angrenzenden Bäumen. Man kann auf die andere Flußseite bzw. durch den Fluss, der links und rechts durch den Palmenwald begrenzt wird, aufwärts waten. Wir machen uns auf den Weg diesseits des Flusses auf in Richtung Wasserfall. Bei den naturbelassenen Palmen hängen die Wedel weit herunter und man muss achtgeben, dass man sich an den scharfen, nadelspitzen Blättern nicht verletzt. Am Ende blute ich doch noch an mehreren kleinen Wunden an der Hand. Wahrscheinlich ist die andere Flußseite besser gepflegt. Aber man muss auch dort achtgeben, wo man hintritt und was man tut, wir sehen auf der anderen Seite eine Frau ins Wasser fallen, als sie zu nahe ans Ufer tritt.
Nachdem wir den kleinen Wasserfall erreicht haben, drehen wir um und kehren über den Klippenweg zum Auto zurück. Wir fahren zum nächsten Besichtigungspunkt, der alten Genueser Brücke über den Fluss. Bunte Enten haben das Flussufer und die Taverne neben der Brücke in Beschlag genommen. Da die Taverne in weiterer Umgebung die einzige Möglichkeit für ein Mittagessen ist kehren wir ein. Das Essen ist ganz ordentlich, aber kein kulinarisches Highlight. Aber das Personal ist flott und freundlich das Ambiente gefällt.
Nach dem Essen besuchen wir noch das Kloster Preveli mit seiner weiten Aussicht aufs Meer. Schnell sind wir durch Kirche und Museum durch, beides sehr schön, aber mit absolutem Fotografier-Verbot.
Eigentlich wollten wir heute noch in unserem Hotel den schönen Pool ausprobieren, aber als wir zurückkommen müssen wir erstmal relaxen und dann ist es auch schon wieder zu spät. Denn am Abend wollen wir noch Nachtaufnahmen vom Hafen und der Altstadt machen. Um 19 Uhr brechen wir auf, machen eine Umweg über den Stadtpark, der zwar ruhig und grün zwischen den Häusern liegt, aber ansonsten unspektakulär ist.
Wir schlendern durch die Gassen bis zum Hafen und stellen fest, dass wir zu früh dran sind. Wir müssen noch eine ganze Weile warten bis die Lichter im Hafen eine schöne Kulisse ergeben. Nach den mehr oder weniger gelungenen Aufnahmen machen wir uns auf den Heimweg und genießen auf der Terrasse noch ein Absackerbier. Und todmüde fielen sie wieder ins Bett…..






























































































