Hinflug und ein Tag in Rethymno

Montag, 27.04.26

Unser Flug nach Kreta geht am Nachmittag um halb drei. Wir können also ganz entspannt am Vormittag nach München fahren. Zum Glück warnt uns Google vor einem Stau auf der A96, der uns wahrscheinlich mehr als eine Stunde Zeitverzögerung gekostet hätte. So können wir gemäß unserem Zeitplan noch das Auto laden, bevor wir ins Parkhaus am Flughafen fahren.

Der Flug mit Discover Airlines fliegt pünktlich ab und ist komplett ausgebucht. Es geht richtig eng zu. Aber die 2,5 Stunden sind rasch vorbei. Die Koffer kommen ausnahmsweise sofort und am Schalter für die Automiete von Hertz ist auch wenig los. So erhalten wir rasch unseren gemieteten Mini SUV. Gemietet hatten wir einen Jeep Avenger, alleine schon, weil die meist schön farbig sind. Erhalten haben wir einen schwarzen (=Höchststrafe!) Seat Arona mit einem angeblich spritzigen 3-Zylinder-Motor, der sich anhört wie ein Traktor. Er hoppelt beim Anfahren, weil die Kupplung zu stark eingestellt ist, und das ganze Auto mit seinen 60.000 km macht einen ziemlich vernachlässigten Eindruck. Mit wenig Begeisterung für unser Vehikel fahren wir Richtung Westen über die Autobahn nach Rethymno, unserem ersten Ziel.

Das Wetter ist sonnig und warm und im letzten Abendlicht erreichen wir das Macaris Suites & SPA Hotel. Ein Parkplätzchen (!) findet sich noch vorm Hotel und wir können schon bald in unser Apartment im 8. Stock. Es gibt ein Schlafzimmer, eine Küche mit Esstisch, eine Wohnecke und einen großen Balkon mit Tisch sowie Ruhesesseln mit Blick aufs Meer. Sehr schön. Nach einem Absacker-Cocktail in der Bar müssen wir dann doch ins Bett. Hier gehen die Uhren eine Stunde vor…

Dienstag, 28.04.26

Der falsch gestellte Wecker vom Vortag weckt uns eine Stunde zu früh ☹. Aber die Sonne scheint und das Meer liegt blau vor unserem Schlafzimmer. Nach einem schönen Frühstück machen wir uns zu Fuß auf in die Altstadt. Geplant ist der Besuch der Altstadt, des venezianischen Hafens und des alten, mächtigen Forts, das über der Stadt thront.

Rasch erreichen wir den historischen Stadtkern und tauchen in die schmalen, engen Gassen ein. Wir besuchen den leider z.Zt. trockenen Rimondi Brunnen, die weiße Kirche „Unserer lieben Frau“, gehen an der Neratzes Moschee mit ihrem Minarett vorbei und besuchen den letzten Filo-Teig Bäcker der Stadt. Er ist gerade an der letzten Lage Filoteig und wir können die Handfertigkeit beim Ausziehen des Teiges bewundern. Später kommen wir nochmal zurück und nehmen ein Schälchen Baklava mit.

Dann geht es zum Hafen mit dem Leuchtturm, den vielen Restaurants und kleinen Booten, die im Wasser schaukeln. Nach einem kurzen Aufenthalt in einem der Cafés machen wir uns auf zum Fort. Das riesige Areal besteht hauptsächlich aus den Grundmauern und einigen Gebäuden. Was uns bezaubert ist die Blumenpracht auf dem Gelände. Gelbe Margeriten und lila Malven bilden einen Blütenteppich, der durch Mohn u.v.a. Blumen ergänzt wird. Wir streifen die Mauern entlang, auf der einen Seite kann man die schneebedeckten weißen Berge sehen, auf der anderen Seite grüßt der höchste Berg der Insel, der Ida mit seinem weißen Gipfel.

Nach der ausgiebigen Besichtigung meldet sich der Hunger und wir kehren in Hafennähe in ein Restaurant ein. Nach typisch griechischem Essen mit Gyros, Moussaka, Dessert, Raki und Espresso haben wir genug und die Füße melden sich auch. Wir schlendern durch die Gassen zurück zum Hotel und müssen erst mal ein Mittagsschläfchen auf der Terrasse halten.

Am Abend halten uns die Bilder des geschäftigen Tages in Atem. Der Blog wird aber noch nicht fertig!

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