Ein kühler Regentag im Casa Turire

Der strömende Regen der Nacht hat gegen Morgen aufgehört und ein bewölkter Tag begrüßt uns. Nach dem Frühstück, zu dem wir mit Pullover und langen Hosen antreten, ist es draußen heller geworden. Das nutzen wir für einen kleinen Rundgang im Park und ums Haus. Wir laufen über den quatschnassen Rasen hinunter zum See. Die schön blühenden orangenen Bäume sieht man in der Ferne, aber ohne Sonne leuchten sie nicht. Im Schilf am Ufer fliegen Reiher auf und ein Geier landet in der Araukarie hinter uns. Wir machen ein paar Bilder im Park und setzen uns dann auf die Terrasse um Fotos zu sortieren. Die verschiedenen Vögel lenken uns immer wieder ab, einfach zu schön anzuschauen, und das ununterbrochene Vogelgezwitscher ist wunderbar anzuhören.

Da uns das gestrige Mittagessen hier nicht überzeugt hat, suchen wir für heute ein Restaurant in der Nähe, das sehr gut bewertet ist. Es sind nur ein paar km in nächste Dort zum Restaurant Angostura. Das junge Wirts-Ehepaar ist sehr herzlich und bemüht. Offenbar kommen hier nicht so oft Touristen vorbei. Einige einheimischen Gäste besetzen ein paar Tische und grüßen freundlich. Wir bekommen noch eine kostenlose Kostprobe der heimischen Suppe, dann gibt es leckeren Fisch und vor dem Nachtisch serviert man uns ebenso unentgeltlich ein Sektglas mit etwas Süßem, das wir nicht so recht zuordnen können. Die Fruchtsäfte sind schön gemixt und verziert.

Für alles zahlen wir nur knapp die Hälfte von dem gestrigen Essen im Hotel und kehren pappsatt in dieses zurück. Inzwischen hat es wieder zu nieseln begonnen. Im Zimmer sehen wir uns einen weiteren Teil der Fastnacht in Franken an, bevor uns um 10 Uhr die Augen zufallen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert