Endlich ein Regenbogentukan und ein schönes Herrenhaus

Heute geht es weiter zur nächsten Unterkunft in Turrialba. Zuvor aber machen wir trotz starker Bewölkung noch einen sehr schönen Rundgang auf dem Gelände der Lodge und im angrenzenden, mit gut gepflegten Wegen durchzogenen, Regenwald. Zu unserer „Beute“ gehören ein Kaiman und dann letztlich inzwischen völlig unerwartet der lang ersehne Regenbogen-Tukan!  

Eine 3 Stundenfahrt wartet auf uns. Lange Zeit sogar vierspurig läuft diese Verbindung Richtung Karibikküste. Wir müssen achtgeben, dass uns die riesigen Trucks an den Strecken mit Geschwindigkeitsbegrenzung nicht überrollen. Meist überholen sie nur genervt. Für uns ungewöhnlich sind an dieser Schnellstraße (man darf zuweilen 100 km/h fahren) die Zebrastreifen! Sie ermöglichen, dass die Anwohner an die Bushaltestelle am Beschleunigungsstreifen (!) gelangen: so etwas an einer 4-spurigen Straße – unvorstellbar in Deutschland. Aber anscheinend klappt es hier. Gelegentlich kommt einem auf dem schmalen Standstreifen ein Radfahrer entgegen. Auch gewöhnungsbedürftig.

Je weiter wir Richtung Berge kommen, desto schlechter wird das Wetter. Schade, die Landschaft wäre richtig schön mit orangeblühenden Bäumen und Aussicht. Das Restaurant mit Mirador ist in einer Nebel-Regenwolke verschwunden.So erreichen wir im Nieselschauer unser Hotel Casa Turire. Die Zufahrtsstraße (leider mit Schlaglöchern und schlammig) hat eine schönen Palmenallee. Es ist ein Herrenhaus mit angrenzender Landwirtschaft. Um das Hotel ist ein schön gepflegter Park angelegt.

Im Innern befindet sich ein großes mit Glas überdachtes Atrium mit einem Baum in der Mitte. Drumherum befinden sich die Bibliothek, das Restaurant und umlaufend draußen ein Arkadengang mit Sitzgelegenheiten. Alles sehr schön, aber im Regen bei 20°C leider ungemütlich, wie auch der schöne Poolbereich. Wir nehmen ein spätes Mittagessen im Restaurant ein, alles ist sehr nobel und vor allem auch sehr (!) teuer. Die Qualität ist nicht schlecht, aber zu wenig gut für das Gebotene. Unser Zimmer befindet sich im ersten Stock, hat einen bestuhlten Balkon und 2 große Betten, sowie eine kleine Sitzgelegenheit. Wir schließen erst einmal die Fenster, damit es nicht so durchzieht. Denn so richtig warm ist es hier nicht.

Wir machen an unserer Website weiter und bedauern, dass wir für unser mitgebrachtes Bier keinen Kühlschrank haben. So bleibt es bei Wasser für die Abendunterhaltung. Diese finden wir auf der Mediathek mit Fastnacht in Franken. Auch hier hat man ein super Internet im Zimmer. In der Nacht lauschen wir dem lautstark herabfallenden Regen ☹.

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