Nach dem guten Frühstück in der Lodge sind wir nach Bebedero gefahren zum Bootsanleger am Rio Bebedero, der an den NP Palo Verde grenzt und dann in den Golf von Nicoya mündet.
Wir erhielten, wie gebucht, noch ein frühes Mittagessen, bevor wir allein in einem 40 Personenboot mit dem Bootsführer zur Tour aufbrachen. Vorher haben wir noch das große Krokodil am anderen Ufer bestaunt, die Eule im hohen Baum am Anleger gesehen und die 2 Leguane, die offenbar im geräumigen Gulli wohnen.
Bei schönem Sonnenschein ging es den Rio Bebedero hinab. Der Bootsführer zeigte uns verschiedene Reiher, Schildkröten, beeindruckend große Krokodile uvm. Wir waren etwa 2 Stunden unterwegs. Auf dem Rückweg kreisten am Himmel geschätzt 80 Geier. Das war selbst für den Bootsführer ein ungewöhnlicher Anblick.
Dann ging es für uns weiter an den etwa 60 km entfernten Arenal See. In der Wettervorhersage war Regen angekündigt. Sehr schade, denn wir hatten die Region als superschön in Erinnerung. Zeitweise erwägen wir sogar die gesamte letzte Woche im Norden fallen zu lassen und in die Sonne der Nicoya Halbinsel zurückzukehren.
Wir erreichen den See allen Vorhersagen zum Trotz in schönstem Sonnenschein am Nachmittag. Die Anwesen sind sehr schön gepflegt und mit Blumen und blühenden Büschen bepflanzt. Die wilde Natur ist mit Schlingpflanzen, hohen Bäumen und vielen Bromelien sehr schön.
Dank Navi kommen wir an unserem Ziel, die Ceiba Tree Lodge, an. Fast wären wir an dem engen Tor in der Kurve vorbeigefahren. Es geht einen sehr schmalen, auf zwei Radspuren betonierten Weg hoch zur Lodge. Seitlich davon geht es meist so weit herunter, dass das Auto das beim Verlassen der Spur kaum unbeschadet überleben würde. Wir hoffen, dass uns kein Auto entgegenkommt, weil Ausweichen schlicht nicht möglich ist. Dann haben wir das kleine Paradies auch schon erreicht. Oben auf der Höhe steht der beeindruckende Ceiba Tree; ein 500 Jahre alter Kapokbaum mit rund 60 m Höhe und Ästen so stark wie andere Bäume Stämme haben. Die Äste sind dicht besetzt mit Bromelien und im Baum finden sich viele Vögel ein.
Unser Vermieter Sergio erwartet uns schon und zeigt uns den Bungalow mit den großen Glasscheiben an der Veranda. Man hat einen Blick auf den Arenal See, den Ceiba Tree und den steil abfallenden Garten mit grüner Wiese, Büschen und Bananenbäumen. Große Hühnervögel lassen sich blicken und sind dann auch schon wieder weg.
Wir genießen den Abend auf der Veranda noch bevor der angekündigte Regen einsetzt.

























































































