Beim sonnigen Frühstück zeigen sich auf der Macaw Lodge noch ein paar nette Vögel und der Habicht fischt aus dem Teich ebenfalls sein Frühstück. Dann fahren wir wieder zurück an die Küste und weiter nach Norden nach Puntas Arenas zur Fähre auf die Nicoya Halbinsel. Beim Routen der Strecke ist uns leider ein Fehler unterlaufen und wir haben die Fährzeit mit berechnet, so daß wir eine Stunde zu früh da sind. Wir stehen also ganz vorn in der Schlange und gehen nebenan in ein Soda noch einen der leckeren Säfte trinken um uns die Zeit zu vertreiben. Draußen sind es 31 Grad und im Schatten des Cafés sitzt es sich gemütlicher.
Nachdem die Fähre angelegt hat beginnt vor unseren Augen das große Auslade-Chaos. Taxis, LKW, Busse und Autofahrer, die ihre Mitfahrer aufsammeln. Nachdem sich das Getümmel gelegt hat, dürfen wir auf die Fähre. Die besten Schattenplätze auf dem Oberdeck sind rasch belegt – wir haben einen. Wir schauen den Pelikanen und Fregattvögeln zu, die den Strand entlang ziehen. Dann geht es um kurz nach 12 Uhr fast pünktlich los. Der Schattenplatz in der ersten Reihe entpuppt sich als sehr windig und nur noch im Teilschatten und in der Sonne ist es verdammt heiß. Wir wechseln dann nach hinten, wo man angenehm im Schatten sitzen kann. Die Bar versucht mit lauter costa-ricanischer Musik Gäste anzulocken.
Schnell ist die Überfahrt mit einer Stunde durch kleine vorgelagerte Inseln im Golf von Nicoya vorbei und wir legen in Paquera an. Als Erste rein in die Fähre bedeutet als Letzte raus. Wir sitzen im Bauch der Fähre in saunaähnlicher Atmosphäre bei 40 Grad, denn den Motor anlassen und die Klimaanlage anmachen ist sinnigerweise verboten. Dann geht endlich die Luke auf und wir dürfen raus an die frische Luft. Unser Hotel ist nur 4 km entfernt den Berg hinauf. Der Zufahrtweg ist nur teilweise betoniert und die unbefestigte Wegstrecke mit dicken Steinen steil bergan schon eine kleine Herausforderung.
Aber oben gibt es einen Parkplatz und vom Restaurant und vom Pool hat man einen sensationellen Blick auf die Bucht und die vorgelagerten Inseln. Deshalb auch der Name des Hotels Vista las Islas (Blick auf die Inseln). Wir beziehen unser geräumiges Zimmer mit den tiefen Fenstern und dem schönen Blick. Wir machen die Koffer auf und holen die klammen, feuchten Kleider raus, damit sie in der Wärme und Klimaanlage trocknen können. Dann gibt’s noch ein Mittagessen im Restaurant mit genialer Aussicht und anschließend zieht es uns an den Pool mit seinem perfekt warmen Wasser und dem Superblick. Den Abend lassen wir auf dem Balkon mit einem Bier (Kühlschrank im Zimmer) ausklingen.
































