Nach einem wieder einmal leckeren Frühstück und mit Sonnenschein nach erneut regnerischer Nacht geht es weiter Richtung Norden. Unser nächstes Ziel ist die Macaw Regenwald Lodge direkt neben den Carara NP. Macaw bedeutet Ara. Wir sind sehr gespannt. Zunächst machen wir aber einen kurzen Fotostop an der nun in der Sonne liegenden Playa Hermosa – was für ein Kontrast zu vorgestern!
Entlang der Küste auf der Hauptverbindungsstrasse haben wir wieder das übliche, nervige Spiel mit den verschiedenen Geschwindigkeitsbegrenzungen. Nach Empfehlung des deutschen Paares sind wir für die Navigation von google maps auf Waze umgestiegen. Angeblich werden dort die Geschwindigkeitsblitzer angezeigt – mal sehen. Die Anzeige der Geschwindigkeitsbegrenzungen in der APP hat jedenfalls nichts mit der Beschilderung an der Straße zu tun.
Seitlich unseres Weges liegen neben dem berühmten Manuel Antonio NP zahlreiche schöne Pazifik-Strände. Wir lassen sie links liegen, denn dort herscht inzwischen Massentourismus. Irgendwann hinter Jaco am Rio Tarcoles biegen wir ab in die Berge. Zuerst geht es auf geteerter Straße steil bergauf auf 600m Höhe. Zwischen gelb blühenden Bäumen im Wald, deren Blütenblätter den Weg gelb einfärben, fahren wir hindurch, bis man einen gigantischen Blick zurück auf Jaco, das Meer und die vorgelagerten Inseln hat. Leider wird nach ein paar km die Straße zunächst zu einem Schlaglochfeld und dann zur schon fast gewohnten ungeteerten Piste, schmal, steil, steinig und mit Löchern und Querrillen. Irgendwann nach gut einer Stunde sind wir dann am Eingangstor der Macaw Lodge und fahren noch 1,5 km durch deren Kakaoplantage und angrenzenden Regenwald.
Unser Bungalow im Wald über einem kleinen See ist nur über einen steilen, kiesbedeckten Weg zu erreichen. Die Mitarbeiterin am Empfang meinte auf Nachfrage er sei nur 50 m entfernt (was selbst per Luftlinie nicht hinkommt), bietet uns dann nach unserer Erstbesichtigung – unüblich für dieses Land – erst auf Verlangen Hilfe für die Koffer an.
Die Lodge liegt im Tal inmitten eines gepflegt angelegten botanischen Gartens, gesäumt von Weihern, kleinen Seen mit Lotos und Seerosen, Farnen und hohen Bäume ringsum. Vor der Terrasse im Restaurant fliegen verschiedene Vögel herum, leider kein einziger Papagei und auch kein Tukan. Dafür Kolibris und zahlreiche Schmetterlinge…
















































