Ein entspannter Tag an der Pazifikküste

Heute morgen scheint wieder die Sonne, hurraaaaa. Nach einem anderen, ebenfalls leckeren, Frühstück wollen wir heute zunächst einmal das Örtchen Ojochal in der Nähe besichtigen und dann einen der vielen Wasserfälle in der Nähe erkunden. Kurz nach unserem Resort blockiert ein Geier, der mitten auf dem Weg einen Leguan zerlegt, unsere Fahrt. Das Örtchen erweist sich als weite Streusiedlung inmitten des Grüns, die Straße natürlich in wesentlichen Teilen ungeteert, teils einfache, aber gepflegte Häuser, teils neu erbaute ansprechende Gebäude, teils Luxus pur. An einer Brücke am Ortsrand kehren wir um, weil es sonst noch deutlich weiter auf rumpligen Wegen in die Berge ginge.

Der Pavón Wasserfall ist quasi im Nachbartal und nur wenige km entfernt. Wir finden ihn leicht mitten im Regenwald und laufen den kurzen Weg hinab. Man kann im Pool unterm schmalen Doppelfall baden, was einige Touristen auch machen. Eine Frau mit einem Baby auf dem Arm klettert die rutschigen Stufen hinab zum Pool. Wir können uns nur über den Unverstand von manchen Menschen wundern. Aber meist haben sie mehrere Schutzengel unter Vertrag 😊.

Danach geht es weiter zu einer weiteren Empfehlung unseres Vermieters; das Hotel Cusinga habe einen tollen Meerblick vom Restaurant aus. Man könne dort auch nur etwas trinken. Also los! Eine tolle, schattige Terrasse hoch überm Meer mit Blick auf den NP Marina Ballena, Uvita und die vorgelagerten Inseln. Pelikane, Geier und viele Vögel fliegen vorbei bzw. lassen sich in den Bäumen unterhalb nieder. Wir bestellen zwei alkoholfreie Cocktails und genießen die Aussicht.

Da das gestrige Restaurant Heliconia zu den Besten der Region gehört, führt unser heutiger Weg zum Mittagessen wieder dort hin. Auf der Speisekarte gab es noch das eine oder andere Gericht, dass uns gereizt hätte. Abends ist hier ohne Reservierung kein Platz zu bekommen, aber zu unserer unkonventionellen Essenszeit ist es ruhig. Heute bestellen wir Fisch im karibischen Style. Das Essen ist auch wieder sehr lecker.

Wir wohnen anscheinend in einer Gegend mit wohlhabenden Menschen. Die vielen Häuser, die hier über Makler zum Verkauf angeboten werden, kosten nach einem Blick ins Internet zumeist von 1 Mio USD aufwärts. Wir nehmen an, dass unser B&B mit seiner auffälligen Öko-Fassade und den modernen Bauten auch nicht gerade billig war…

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