Zur Danta Corcovado Lodge (Osa-Halbinsel)

Heute gibt’s zum Frühstück Rührei mit Gallo Pinto (Reis mit schwarzen Bohnen), Erdbeermilch und Obst, und auf Wunsch auch noch Brot und Marmelade. Aber dafür reicht der Hunger dann echt nicht mehr.

Kurz nach 8 Uhr sind wir unterwegs zur Osa Halbinsel, unserem nächsten Domizil. Die Osa Halbinsel mit dem Corcovado Nationalpark haben wir noch als sehr heiß und feucht in Erinnerung. Mal sehen, wie wir es diesmal antreffen. Der Weg führt durchs Bergland mit gelegentlichen Kaffeeplantagen in etwa 1000 m Höhe, durch dichten wilden Wald und letztlich über eine steile Wegstrecke mit zahllosen Serpentinen abrupt ins Tiefland. Leider auch hier wieder kaum eine Stelle um anzuhalten und ein Bild zu machen.

Plötzlich sind wir ganz nah am Pazifik und an einer Stelle gibt es einen tollen Überblick über die Bucht zur Halbinsel Osa. Unsere heutige Lodge muss über einen Schotterweg angefahren werden. Leider haben wir kein so hochgebautes Auto wie in Namibia, was Helmut zu einer etwas langsameren Fahrweise veranlasst.

Wir erhalten einen Bungalow mitten im sekundären Regenwald, etwa 150 m von der Rezeption und dem Restaurant entfernt. Es ist, wie erwartet, sehr heiß (31 Grad) und feucht (>85% Rh). Die Wände des Bungalows sind nur mit Fliegennetzen bespannt und man kann nach draußen in den Wald blicken. Das offene Bad hat eine halbhohe Mauer zum Sichtschutz.

Beherzt machen wir uns auf um den Aussichtsturm im Wald des hoteleigenen Reservates zu erklimmen. Leider setzt mir das ungewohnte Klima ziemlich zu. Zudem gibt es außer den breiten Autobahnen der Blattschneiderameisen weder Vögel noch andere Tiere zu entdecken. Lediglich ein Ara Pärchen fliegt über uns hinweg. Schweißgebadet beenden wir unsere kleine Runde und müssen erst mal ausruhen. Da die Essenzeiten der Lodge nicht mit unseren kompatibel sind, beschließen wir um 15 Uhr ins nahe gelegene Dorf am Strand zu fahren und dort zu essen. Zum einen haben wir abends nicht so einen vollen Bauch direkt vorm Schlafengehen und zweitens müssen wir nicht in der Dunkelheit den unbeleuchteten Weg vom Bungalow hin und zurück laufen.

Wir finden ein Strandrestaurant, in dem uns Fisch und Pizza serviert werden. Erfreulicherweise zahlen wir auch nur halb so viel wie in unserer Lodge. So können wir dem Abend entspannt im Bungalow entgegensehen und uns unserer Website widmen. Übrigens: das WLAN ist schon wieder superschnell und im Bungalow ohne Abstriche nutzbar.

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