Flora und Fauna auf dem Gelände der Forschungsstation

In allen Zimmern nur Frühaufsteher – ab 4:30 Uhr ist Koffergeklapper. Aber da ab halb sieben das Frühstück serviert wird, stehen wir auch wieder zeitig auf. Heute gibt es zum Frühstück Rührei mit Kartoffelrösti, Schinken, Toast und leckeres Obst: von wegen Kantinenessen! Und das Küchenpersonal ist zudem sehr freundlich.

Nach dem Frühstück verzieht sich der Nebel allmählich und die Sonne bricht durch. Wir machen uns auf zur Erkundung des Geländes. Alles ist wunderbar gepflegt und wir arbeiten uns durch die verschiedenen Pflanzareale. Es gibt unter vielem anderen die Palmen, Bromelien, riesigen Bambus, Orchideen und einen wilden Wald mit vielen Pflanzen. Obgleich wir gerade außerhalb der Blütezeit hier sind, gibt es noch eine ganze Farbenpracht zu bestaunen. Wir verlaufen uns auf dem weitläufigen Areal und müssen umkehren um den Weg zum Aussichtsturm zu finden. Dabei kommen wir an den Kakteen vorbei, die vor den zahlreichen Regengüssen geschützt unter einem Dach untergebracht sind. Der Aussichtturm befindet sich hinter den Farnen und Ingwerpflanzen in einem grün wuchernden Waldstück. Die Aussicht von oben ist toll. Man kann die umgebenden Bäume von oben sehen und ihre Blüten- und Fruchtstände bewundern. Besonders angetan hat es uns eine schwarze Banane.

Der Rückweg führt hinter unserem Haus bzw. Zimmer vorbei. Im Garten vor unserem Balkon wächst ein großer Philodendron neben einem gelb blühenden Trompetenbaum. Kolibris sind uns unterwegs begegnet, Agutis, ein scheuer Nasenbär, Singvögel und Schmetterlinge. Nach 5 km durch den Garten müssen wir eine Pause einlegen. Später genehmigen wir uns in der Kantine einen Kaffee, der immer kostenfrei zur Verfügung steht. Im Baum daneben zeigt sich noch ein farbenfroher Tukan. Zum Abendessen gibt es diesmal Hähnchenschenkel mit Kartoffelpüree und Gemüse – super leckere Hausmannskost.

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