In der Dantica Cloud Forest Lodge

Um halb sechs klingelt jetzt im Urlaub der Wecker. Um kurz vor 7 Uhr sind wir beim Frühstück, rechtzeitig als erste um den Fenstertisch mit dem besten Blick auf den Vogelbaum mit Papaya und Banane zu bekommen. Rote, gelbe, blaue und grüne Vögel kommen um an den Früchten zu naschen. Eine hübsche Zugabe zum leckeren Frühstück.

Nachdem die Sonne über die Berggipfel gekommen und von den angekündigten Regenwolken keine Spur zu erkennen ist, sind wir in die Bergschuhe geschlüpft und haben im hoteleigenen Reservat einen der empfohlenen Wanderwege in Angriff genommen mit dem Ziel bis zum Fluß hinunter zu gehen und dann über die Teerstraße wieder zurück zu laufen. Der dichte Regenwald ist wunderschön, aber der steile Weg bergab ist teilweise anspruchsvoll und in 2600 m Höhe macht sich auch schon die dünne Luft bemerkbar. Außerdem sind wir reichlich untrainiert. Gemächlich laufen und klettern wir bergab zum Fluß, der über runde Felsen mit kleinen Wasserfällen zu Tal strebt. Wir laufen den Fluß entlang und kommen dann bei der Brücke heraus. Die kleine, schmale Straße und die ebenso schmale Brücke sind die Verbindung nach San Gerado da Dota, dem Hauptort des Tales. Dahinter hört die Straße auf.

Wir gehen auf der extrem ansteigenden Straße zurück zum Hotel. Der Ausblick ist wunderbar, der Anstieg aber für uns äußerst anstrengend. Zum Glück gibt es zahlreiche Blumen und schöne Vegetation zu bestaunen. Ein Grund immer mal wieder stehen zu bleiben. Am Hotel-Restaurant angekommen genehmigen wir uns erstmal ein alkoholfreies Bier mit Blick auf Berge und Vogelbaum.

Dann, nach einem Mittagsschläfchen, gehen wir wieder am späten Nachmittag zum Essen und danach zurück auf unseren Balkon um die Kolibris zu beobachten und nach dem Tapir (vergeblich) Ausschau zu halten. Und um 8 Uhr (!!!) fielen sie todmüde in Bett…das Jetlag schlug erbarmungslos zu.

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