14.01.2026 Mittwoch
Da die Air France den Flug 4 Stunden vorverlegt hat, von 10 Uhr auf 7 Uhr, haben wir im Novotel am Flughafen München übernachtet.
Die Umsteigezeit in Paris verging ziemlich schnell und mit etwas Verspätung sind wir um 13.30 h gestartet. Die Business Plätze der AirFrance sind überraschend geräumig. Das servierte Essen war sehr gut und wir konnten noch etwas schlafen, bevor wir zu europäischer Zeit um halb drei morgens gelandet sind.
Die Abholung vom Flughafen hat sich etwas verzögert, weil weitere Passagiere vergeblich auf ihr Gepäck gewartet haben. Aber irgendwann sind wir dann im Hotel Buena Vista in Alajuela gelandet. Inzwischen waren wir dann mehr als 27 Stunden unterwegs und wirklich bettreif. Dankbar sind wir in die Federn gesunken.
15.01.2026 Donnerstag
Nach einem leckeren Frühstück mussten wir leider feststellen, dass unser Haupt Email-Account gehackt worden war und die Telekom ihn geschlossen hat. Anmelden war nicht mehr möglich, da möglicherweise unser Passwort geändert worden war. Zum Glück haben wir noch eine weitere Email-Adresse, sodaß wir Kontakt mit der Telekom aufnehmen konnten und diese auf unsren Wunsch bis zu unserer Heimkehr alles gesperrt hat. Aber der Stress am ersten Urlaubstag war schon ein Schock. Zwischenzeitlich wurde unser Mietwagen gebracht und von uns übernommen.
Verspätet sind wir dann in Richtung San Gerado de Dota aufgebrochen. Durch den Großraum San Jose, immer wieder im Stau und mit der kreativen Fahrweise der Ticos konfrontiert. Motorräder und Mopeds sausen zwischen den Autos hindurch, es wird auf der Stoßstange gehangen und alle km ein Stau. Irgendwann wurde es dann ruhiger und wir bewegten uns auf der Interamericana nach Süden. Hinauf in die Berge. Auf rund 3000 m ist die Vegetation fantastisch. Blühende Blumen am Wegesrand, Bäume mit dicken Flechten überzogen und von Bromelien besetzt. Zum Fotografieren anhalten konnte man aber auf der viel befahrenen Straße mangels Aussichtspunkten und Parkplätzen nirgendwo.
Irgendwann ging es dann ab zu unserem Hotel. Die Straße war äußert schmal, mit vielen Kehren steil bergab. Die 30 km-Begrenzung war sehr sinnvoll. Unser Hotel Dantica Cloud Forest liegt an einem steilen Hang auf 2650m Höhe mitten im Nebelwald, mit eigenem Reservat und Wanderwegen. Unser Bungalow selbst ist nur über einen 700 m langen Plattenweg durch den Regenwald zu erreichen. Zwei Mitarbeiter haben die Koffer geschultert und sind den Pfad vor uns hergelaufen. Wir hatten Mühe mitzuhalten. Der Bungalow selbst ist der Hammer. Am Steilhang gelegen mit einer bodentiefen Fensterfront (auch im Bad) blickt man in den Wald und auf die bewaldeten Hügel.
Nach einer kurzen Eingewöhnung: Beobachten der Kolibris, Einschalten der Heizung usw sind wir dann gegen 15 Uhr zum Mittag-Abendessen zurück ins Restaurant gelaufen. Das Restaurant hat ebenfalls große Fensterflächen, durch die man die Vögel im Garten unterhalb und die Berge in der Ferne sehen kann.
Nach einem guten Essen sind wir dann im Tageslicht über unseren Pfad zurück gegangen und haben noch Ausschau nach dem Tapir gehalten. Aber im Gegesatz zu den Kolibris hat er sich nicht gezeigt.
Um 18 Uhr ist es dunkel, das Jetlag schlägt gnadenlos zu, und da wir früh aufstehen müssen um vom Tag etwas zu haben sind wir zeitig zu Bett gegangen. Falls der Tapir in der Nacht vorbei gekommen ist haben wir es jedenfalls nicht bemerkt 😊 .




























