5000 km Gesamt-Fahrstrecke sind auf dem Tacho fast erreicht. Der letzte Tag unseres wunderschönen Namibia-Urlaubs naht. Wie üblich wollen wir uns jetzt keinen Stress mehr bereiten und werden die Nacht in sicherer Entfernung zum Flughafen verbringen. Die Fahrt führt wieder vorbei an den Erongo-Bergen und die Verbindungs-Straße Windhoek-Swakopmund führt und wunderbar geteert zur Immanuel Wilderness Lodge 30 km nördlich von Windhoek. Wie wir dort erfahren, haben wir viel Glück gehabt: denn durch die starken Regenfälle der vergangenen Tage hat es die Straße nur wenige km entfernt von unserem Einstieg komplett weggespült…das wäre ein riesiger Umweg gewesen.
Die Immanuel Lodge hat beste Bewertungen für ihr leckeres Essen – Stephan hat sogar schon einmal den Preis für den besten Koch Namibias erhalten, obgleich er das Kochen ohne Ausbildung, aber mit viel Freude seit seinem 6 Lebensjahr zu seiner Bestimmung gemacht hat. Es gibt einen kleinen Pool und ein gemütliches Restaurant. Unser kleines Zimmer hat eine Klimaanlage, leider benötigen wir sie heute nicht. Es regnet am Nachmittag ausgiebig, fast läuft das Wasser in unser Zimmer.
Beim Abendessen sind wir die einzigen Gäste und werden von dem deutschsprachigen Eigentümer Stephan Hock und der Managerin betreut. Es ergibt sich immer mal wieder ein kleines Gespräch. Stephan und seine Frau Sabine stellen in der Region ehrenamtlich die Nahrung für ca. 1600 hilfsbedürftige Kinder, welche in einem Gesamtprojekt Schule und Ausbildung erhalten (näheres siehe nächste Blog-Seite, bzw. unter https://stephans-soupkitchen.com/ ).
Weiterhin erfahren wir, dass die Eigentümer am Ende des Monats die Lodge aufgeben und verkaufen werden – wie schade. Sie gehen in Rente, führen jedoch die Suppenküche für die Kinder weiter, wollen sich mit jetzt mehr freier Zeit dafür gar noch mehr engagieren. Da haben wir ja noch mal Glück gehabt, dass wir ein sehr leckeres Abschiedsessen genießen dürfen.












