Ruhiger Ausklang in den Erongo-Bergen

Die quietschende Klimaanlage hat uns etwas die Nacht verdorben. Aber ohne Klimaanlage bei 28 Grad Nachttemperaturen war keine Option. Wir verlassen die Toshari Lodge nach einem schönen Frühstück und fahren nach Süden. Dort werden wir noch 2 Tage in der Nähe von Omaruru auf einer großen Wildfarm verbringen. Mehrere ehemalige Farmer haben sich in einem Tal in den Erongo Bergen zusammen geschlossen und ein sehr großes Gebiet mit Wild für Safari und Jagdsafari eröffnet.

In Omaruru besuchen wir die Kristall-Winery. Es ist das Projekt ambitionierter Deutscher, welche hier einige Jahre Wein angepflanzt haben. Wie wir erfahren, wurde im Januar die letzte Flasche verkauft: die große Trockenheit seit 2019 hatte zur Einsicht geführt, dass das wenige Wasser sinnvoller für die Menschen der Region als für den Weinanbau genutzt werden kann. Das Paar hat jetzt die Winery am Naute-Damm aufgebaut, welche wir ganz zu Beginn unserer Reise im Süden besucht haben. Statt Wein gibt es aber jetzt in der Winery von Omaruru Gin zu kaufen. Damit decken wir uns gleich ein…

Wir sind in der Otjohotozu Lodge untergebracht. Leider gibt es dort keine Klimaanlage, was uns etwas besorgt, denn die Temperaturen klettern auf 37 Grad. Immerhin sind die Straßen dorthin zum größten Teil geteert bzw. als Gravelroad in einem super Zustand. Nur das letzte Stück ist etwas holprig.

Die Lodge verfügt über nur wenige Zimmer, hat einen schönen Pool und wir erhalten das Panoramazimmer mit einem gigantischen Ausblick auf die Erongo Berge. Wir beziehen unser Zimmer und nehmen gleich mal zur Abkühlung ein Bad im Pool. Zum Dinner sitzen alle 12 Gäste an einem Tisch, die Kommunikation findet auf Deutsch statt. Es gibt das leckerste Essen unserer ganzen Reise. Ein sehr junger Koch zaubert ein 3 Gänge Menü.

Jetzt müssen wir nur noch die Nacht mit Fan und offenen Fenstern überstehen.

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