Zu den Löwen bei der Hobatere Lodge

Wir verlassen nach dem Frühstück bei schönstem Wetter die Twyfelfontain Lodge. Nach dem Regenschauer von gestern Abend ist die Natur frisch gewaschen. Es geht zurück über die steinige Wellblechpiste, vorbei an roten Felsenbergen und durch weite Ebenen mit gelbem Gras und Bäumen. Wir mussten bis Kumanjab auf buckligen Wellblechpisten bleiben und nutzen dort den letztmöglichen Tankstopp, danach muss der Diesel mindestens bis in die Mitte des Ethosha reichen. Dann fing zum Glück die Teerstraße an und wir konnten erst mal durchatmen. Bis zur Hobatere Lodge waren letztlich noch mal 15 km Buckelpiste mit 30 km/h zu bewältigen.

Die Lodge selbst ist räumlich angegliedert an den Etosha NP, es handelt sich um das offensichtlich erfreulich erfolgreiche Projekt einer lokalen Kommune, die damit ihr Geld verdient. Das gebirgige Gebiet wird von einigen trockenen Flussbetten durchzogen. Es gibt Elefanten, Giraffen, Oryx, Bergzebras und vor allem Löwen, die man beim abendlichen Sundowner sehen kann. Wir haben schon gestern per E-Mail die Tour gebucht, und nachdem wir unser kleines Rondavell bezogen hatten ging es um 17 Uhr los. Wir waren 7 Pers im Safari-Jeep. Alles Deutsche. Eine Münchnerin hat das einsame Baumhaus in 5 km Entfernung zur Lodge für die Übernachtung bekommen, nachdem alle anderen Zimmer ausgebucht waren.

Die Löwen am Wasserloch in der Nähe des Baumhauses waren das Highlight der Tour: 6 männliche, junge Löwen und 2 Weibchen.

Nachdem die Löwen aus allen Richtungen gefilmt und fotografiert waren, gab es den Sundowner, dann wurde die Frau am Baumhaus abgesetzt und wir Anderen konnten zum Dinner fahren. Es gab ein sehr leckeres Einheitsmenu. Danach haben wir uns mit den anderen Teilnehmern des Sundowners noch auf die Terrasse gesetzt und bei Bier und Wein das beleuchtete Wasserloch beobachtet…

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