Lüderitz und die Sturmvogel-Bucht

Nach dem Frühstück brechen wir auf an die Küste nach Lüderitz. Zunächst geht die 100 km lange Strecke bergab von 1480m auf Meeresniveau fast immer geradeaus. Zuerst säumen gelbe Graswiesen das breite Tal, dem ehemaligen Diamantensperrgebiet. Heute ist es der Sperrgebiet Nationalpark. Im Abstand von einigen Meter immer die alte Eisenbahntrasse im Blick. Danach folgt eine Steinwüste mit gelegentlichen Dünen. Kleine Schaufelradbagger halten die Straße frei von Flugsand. Ein krisensicherer Beruf.

Einige km vor Lüderitz kommt man an der Geisterstadt Kolmanskuppe vorbei. Die Sternstunde dieser deutschen Gemeinde kam mit den Diamantenfunden um 1908. Es gab sogar Strom und ein Schwimmbad.

Wir bogen kurz vor Lüderitz ab zur Besichtigung der Sturmvogelbucht und des Leuchtturmes. Die surreale Landschaft hatten wir von unserem letzten Besuch noch in Erinnerung. Die Farben, Formen und die Pflanzen haben uns fasziniert – und wir haben uns nicht getäuscht: die Fotos sollte man in voller Größe im Vollbildmodus (Querformat) betrachten, dann kommen die Feinheiten und Farben esrt so richtig zum Ausdruck! Diesmal haben wir allerdings keine Schlangen gesehen und sie auch nicht vermisst. Aber immer ein prüfender Blick nach vorne, bevor wir irgendwo hin gelaufen sind.

Am frühen Nachmittag haben wir unser Quartier Kairos Cottages bezogen. Alle Zimmer mit Blick aufs Meer. Zum Mittagessen am Hafen haben wir uns leckere Fisch & Chips gegönnt. Dann noch ein kurzer Besuch der Bergstrasse mit ihren bunten Häusern von 1908-1911 und der Turn- und Sporthalle ein paar Strassen weiter.

Den Abend haben wir mit einem schönen Sonnenuntergang über der Bucht ausklingen lassen.

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