Heute sind wir in Erinnerung an Ausflüge vor 15 Jahren in Warth mit dem Steffisalpe Expresslift zur Steffisalpe hochgefahren. Dort beginnt u.a. ein moderat ansteigender Weg bis zur „Hochalpe“, einer schönen Hütte mit typischer Berggastronomie. Wir checken kurz die Speisekarte, und da es noch zu früh zum essen ist, steigen wir weiter bergan bis zum Saloberkopf.
Auf dem Gipfel ist der Mittelpunkt der winterlichen Skischaukel mit zahlreichen Bahnen und Liften. Kurz unterm Gipfel umrunden wir den Stausee mit dem Wasser für die Skikanonen, die über die Hänge verteilt sind. Wohin man blickt Liftanlagen, Verbauungen und Zubehör zum Wintersport. Insgesamt können wir sagen, dass sich dadurch das einstige Naturparadies extrem zu seinem Nachteil gewandelt hat, der Profit mit dem Wintersport scheint hier leider Gottes über allem zu stehen.
Trotzdem gibt es noch nette Kühe auf den oberen Hängen, Blumen am Wegesrand und die alles überragenden Berge mit großartigem Panorama – heute leider etwas diesig. Auf dem Rückweg rasten wir in der „Hochalpe“ und bestellen die angebotenen Knödel in verschiedenen Varianten. Leider hat man uns nicht gesagt, dass von einer Portion 2 Rentner gut satt werden könnten. Auch hier gehören sehr freundliche Nepalesen zum Personal – wie auch schon in der Pizzeria, beim Fischerwirt und auf der Balmalp.
Kugelrund satt gehen wir zurück zur Seilbahn. Zum Glück geht es meist bergab. Und was uns freut, wir hören nicht nur die Murmeltiere, sondern sehen auch noch zwei in nicht allzu weiter Entfernung.
Die Rückfahrt nach Lech über die kurvenreiche Strecke hat im Sommer ihren eigenen Reiz. Man ist umgeben von hohen Bergen und tiefen Schluchten, bevor man Lech im aufgeweiteten Tal erreicht.

















































